Auf dem Mannheimer Hauptfriedhof beim großen Feld mit Soldatengräbern steht ein gewaltiges Monument. Auf wuchtigem Stein dröhnt: Der Tod versöhnt. Kann man dies lesen, ohne zu fragen: Wen versöhnt der Tod mit wem? Das Opfer mit seinem Mörder? Geschundene mit ihren Schindern? Missbrauchte ‚Kleine Leute’ eines Volkes mit den Missbrauchten anderer Völker? Die man zwang und verführte, einander zu töten? Ver-söhnt der Tod die, die sich im Leben hassten? Dann nichts wie los: hasst, mordet, miss-braucht – denn der Tod versöhnt...
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Sicher kennen Sie den Satz, mit dem die Entwicklungshilfeorganisation TRANSFAIR für fairen Handel wirbt: „Billiger Kaffee macht arm!“ Zuerst reagiert man verdutzt auf den scheinbaren Widerspruch. Dann erkennt man die tiefe Wahrheit dieses Satzes. Und wir können ihn auf andere Lebensmittel, Konsum- und Gebrauchsgüter anwen-den: Billige Milch, billiges Gemüse, Brot und Fleisch machen arm. Billig Fliegen macht arm. Billig Bauen auch. Leicht kann man diese Liste fortsetzen.
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„Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten, sie fliehen vorbei wie nächtliche Schatten. Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen, es bleibet dabei: die Gedanken sind frei... ...Ich denke, was ich will, und was mich beglücket, doch alles in der Still, und wie es sich schicket...

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Sein Name: Clay. Cassius Clay. Aber einen Sklavennamen wollte er nicht. Diese Schmach musste er abschütteln wie einen lästigen Feind. Nannte sich Muhammad Ali. Selbstbestimmt.

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Wonn’s sunsch niemond sacht, muss isch’s halt saache. Wie’s Schreiwe: Nädd schreiwe losse un nädd abschreiwe. Selwa schreiwe! Nädd Texte klaue un mitn rumdokdan - de Dokda selwa mache! So mach isch’s, wo aus arg klääne Vahältnisse kumm. Jetz feia isch zwee klääne Jubiläe: 1. Des is die 275. Kolumne Schwöbels Woche. 2. Im Mai 2001, also vor genau 15 Johr,

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