28 Mär

Unvollständig wissen

Geschrieben von Prof. Dr. Hans-Peter Schwöbel

Corona stößt uns mit der Nase auf eine Tatsache, die den Menschen und die Menschin begleitet seit Adam und Eva: all unser Wahrnehmen, Denken, Verstehen, Analysieren, Handeln und Entscheiden beruht auf unvollständigen Informationen. Immer.

Menschliches Verstehen-Wollen, Verstehen-Müssen aber strebt nach ganzheitlicher Sicht.

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21 Mär

Vom Ende her denken

Geschrieben von Prof. Dr. Hans-Peter Schwöbel

Was für eine Karriere! Gestern noch auf der Liste bedrohter Arten, heute Wappentier der Klobalisierung: der Hamster.

Was für eine Karriere! Gestern noch Einkaufswagen, heute rollendes Mittelgebirge (Sachsen-Anhalt: Müddlgebürge). Vati drückt hinten und erfährt am eigenen Leibe, warum Nach-Schub heißt, was er jetzt zum Kofferraum wuchtet. Vorne führt Mutti wie eh und je. Wenn’s zappenduster wird, sagt sie gerne, sie „fahre auf Sicht“ und lächelt abgründig dabei.

Warum fällt mir gerade jetzt die Redensart ein: etwas „vom Ende her denken“?

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14 Mär

Woher nehmen und nicht stehlen?

Geschrieben von Prof. Dr. Hans-Peter Schwöbel

Wer angesichts einer Viren-Pandemie versucht, den Helden / die Heldin zu spielen, macht sich lächerlich. Im Fall der Fälle ginge dem Virus dies „Heldentum“ am Allerwertesten vorbei – so er denn einen hätte. Er würde einfach zuschlagen.

Das Ansteckungsrisiko zu mindern, schulde ich nicht nur mir selbst, sondern mehr noch denen, mit denen ich zu tun habe. Mut zeigt, wer Konventionen unterbricht und Erwartungen enttäuscht, bevor ihm das von einer übergroßen Autorität befohlen wird. Gerade in unsicheren Zeiten gilt Kant: „Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen.“

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