Deutsch reden!

Auch Mannheim wird von kriminellen Halbwüchsigen aus Nord-Afrika tyrannisiert. Die Bedrängnis ist so groß, dass OB Dr. Peter Kurz einen Hilferuf an die Landesregierung schickte. Sofort melden sich gute Menschen zu Wort, die vor Abschiebung warnen und „Intensivpädagogik“ fordern. Die erscheint ihnen wohl als Zauberstab, mit dem wir die Folgen falscher Migrationspolitik wegwünschen können. Hinter diesen Gutmenscheleien wabern angstgesteuerte Illusionen. Die besten Pädagogen und Konzepte scheitern, wenn sich Menschen partout nicht erziehen lassen wollen. Außerdem: Mannheims Probleme haben viele Städte in Deutschland und Europa. Und sie wachsen.

Noch gutere Menschen attestieren den kriminellen Früchtchen, traumatisiert zu sein. Ich dagegen glaube, wir Deutsche sind traumatisiert und deshalb unfähig, selbstverständliche Maßnahmen zur Sicherung der Grenzen und des inneren Friedens zu ergreifen. Solange wir Aggressoren unter den Schutz des Wortes „Flüchtlinge“ stellen, belohnen wir sie und schaden jenen, die unseren Schutz brauchen und verdienen. Es gibt keinen humanitären Imperativ, der gebietet, Tunichtgute aus aller Welt aufzunehmen. Spätestens mit den Sexualkrawallen in Köln (und anderen deutschen Städten!) zum Jahreswechsel 2015/2016 wurde klar, dass in vielen gut erkennbaren Fällen nicht Schutzbedürftige zu uns, sondern Invasoren über uns kommen.

Rechtsstaat und Demokratie sind Zwillinge. Nach jahrhundertelangen Geburtswehen werden sie vor allem von europäischen Kulturen täglich neu zur Welt gebracht. Mutter von Demokratie, Rechtsstaat, Wissenschaft und Toleranz, von Verantwortungsbewusstsein und Menschenwürde ist die fortwährende Aufklärung. Auch Strukturen wie Demokratie und Rechtsstaat, unterliegen den Gesetzen der Evolution: Wenn sie die Aufgaben, um derentwillen wir sie täglich schaffen, nicht erfüllen, beginnen sie zu darben und abzusterben. Wichtigste Ziele von Rechtsstaat und Demokratie sind Entfaltung und Schutz der Menschenwürde und Gestaltung des Friedens durch Partizipation und Rechtssicherheit. Diese Qualitäten müssen wir kraftvoll verteidigen - nicht durch Betteln „Seid-doch-bitte-etwas-netter-zu-uns“. Als Papier-Tiger werden Demokratie und Rechtsstaat untergehen. Wenn wir mit unserem Latein am Ende sind und mit unserem Englisch, Denglisch und unserem Überschwänglich, ist es Zeit, mit jenen, die uns auf der Nase herumtanzen, Deutsch zu reden.

Für 2018 wünsche ich uns: Gesundheit, Frieden, Mut und Selbstvertrauen. Möge uns gelingen, Denk-Bevormundungen zurückzuweisen und den Terrorismus zu brechen. Mögen wir den Aufrechten Gang üben. Jeden Tag.

WOCHENBLATT Mannheim

28.12.2017