Religionen - Gedankenspiele

Prof. Dr. Hans-Peter Schwöbel

Gott ist Idee

Juden, Christen, Muslime – alle Gläubigen sollten erkennen, dass Glaube keine Gewissheit bietet. Glauben heißt, sich etwas vorstellen, etwas (gemeinsam) konstruieren! Glauben heißt deuten, interpretieren, auslegen. Es gehört zu den revolutionären Errungenschaften, die wir Reformatoren wie Martin Luther, Philipp Melanchthon und anderen danken,

die einfachen Gläubigen in den Stand zu versetzen, zunehmend eigenständig zu glauben, zu interpretieren - mithin, sich ihres eigenen Verstandes und Empfindens zu bedienen. Im reformatorischen Aufstand wohnen nicht zufällig bereits protestantische Humanisten wie Gottfried Wilhelm Leibniz und Immanuel Kant. Gerade in Deutschland sind protestantische und jüdische Denker in besonderer Weise an der Aufklärung beteiligt. Das hat mit den starken Potentialen an Neugierde, Denklust und Rebellion gegen das Vorgegebene zu tun, das in diesen Geistesbewegungen zum Ausbruch drängt.

Gott ist Idee. Religionen sind gewaltige Erzählungen. Religionen, wie Nationen und vieles Andere, was die Menschen zusammenführt und gleichermaßen trennt, sind Narrative. Es sind Menschheitsdramen. Religionen sind Gefühls- und Gedankenspiele. Heilige Schriften (wie alle Texte, Bilder, Klänge, Gebäude, Agglomerationen, Düfte, Berührungen etc. auch) können nur deutend erlebt, gelesen, betrachtet und besprochen werden. Daraus wächst der Anspruch auf Toleranz und Religionsfreiheit. Gläubige, die ihre Religion (unter tausenden von Traditionen und Varianten) für die absolut wahre halten, können nicht wirklich tolerant sein und Religionsfreiheit gewähren. Sie missbrauchen die Toleranz der anderen.

Ich glaube = ich stelle mir vor

Als geistige, geistliche und emotionale Übung möchte ich Gläubigen ans Herz legen, einmal versuchsweise die Aussage, „Ich glaube...“ zu ersetzen durch, „Ich stelle mir vor...“, „Ich wünsche mir...“, „Ich habe gehört...“, „Ich vermute...“, „Ich erwarte...“, „Ich ersehne...“, Ich liebe...“ „Ich fürchte...“, „Ich hoffe...“.

Als Beispiel biete ich meine Übertragung des Apostolischen Glaubensbekenntnisses in den Geisteszustand der Aufklärung :

Das Apostolische Glaubensbekenntnis - übertragen

Ich stelle mir vor, dass es einen Gott gibt. Ihn wünsche ich mir als allmächtigen Vater, als Schöpfer des Himmels und der Erde. Jesus Christus halte ich für seinen eingeborenen Sohn und unseren Herrn. Die Evangelien erzählen, die Jungfrau Maria habe ihn durch den Heiligen Geist empfangen und geboren. Er habe, lesen wir, gelitten unter Pontius Pilatus, wurde gekreuzigt, starb und wurde begraben.

Er sei hinabgestiegen in das Reich des Todes. Am dritten Tag sei er auferstanden von den Toten und aufgefahren gen Himmel. Dort, stelle ich mir vor, sitzt er zur Rechten Gottes, des Allmächtigen Vaters. Ich erwarte, dass er von dort kommen wird, zu richten die Lebenden und die Toten.

Neben Jesus Christus stelle ich mir den Heiligen Geist als besondere Verbindung Gottes zu den Menschen vor. Ich wünsche mir eine heilige Kirche und die Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung von den Toten und das ewige Leben. So sei es.

Nicht plappern

Muslimen empfehle ich, entsprechende Übungen mit ihren wesentlichen Glaubensvorstellungen zu machen.

Warum sollte ein gläubiger Mensch sich solchen Übungen unterziehen? Ich glaube (das heißt, ich stelle mir vor...), der Gläubige kann dadurch den inneren, unterschiedlichen Bedeutungen der Aussage, „Ich glaube...“ besser nachspüren. Diese Übung zwingt ihn und ermöglicht ihm, einen x-fach gesprochenen Text nicht einfach zu wiederholen, sondern sehr bewusst zu lesen und zu sprechen. Indem ich Gläubige auffordere, einen wohlbekannten Text einmal anders zu sprechen und zu lesen, sehe ich mich in der Tradition von Matthäus 6,7: „Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen.“

Sehr bewusst halte ich mich möglichst eng an den Originaltext, ohne das Apostolische Glaubensbekenntnis thematisch zu erweitern, wie es in Variationen dargeboten wird. Mir kommt es darauf an, bewusst zu machen, wie unterschiedlich die Bedeutungen der Formel „Ich glaube...“ sein können. Ich sehe bei der Übertragung auch davon ab, ob ich selbst an die jeweiligen Aussagen glaube – ob ich mir diese auch so vorstelle, wie der Originaltext nahelegt. Es geht mir in vorstehendem Text darum, ein Denkmuster zu skizzieren, das wahrhaftig mit der Formel „Ich glaube...“ umgeht.

Das Glaubensbekenntnis von Seoul und viele andere Wandlungen und Interpretationen religiöser „Original“-Texte bestätigen meine lebenslange Erfahrung mit Glaubensfragen: ich kenne keine Glaubensaussage, in der der Mensch nicht vom Menschen, über den Menschen, zum Menschen spricht.

Glauben ist also nicht nur eine Möglichkeit, sich die Welt vorzustellen, sondern auch sich der Welt vorzustellen (Susanna Martinez). Dieser Doppelcharakter des Religiösen als Prozess der Verinnerlichung gemeinsamer Kultur und Repräsentanz individueller Persönlichkeit in die Gemeinschaft, kann Glauben kostbar machen und macht es gleichzeitig sehr schwer, glaubensbedingte geistige, emotionale und gesellschaftliche Blockaden, Verstocktheiten und Besessenheiten aufzubrechen und in Richtung Freiheit zu überwinden.

Eine andere Möglichkeit, mit sich und seinem Glauben, Nicht-Glauben oder Zweifel achtsamer umzugehen, ist, ein eigenes Glaubens-Bekenntnis zu verfassen.

Mein persönliches Glaubensbekenntnis

Wir Menschen sind in ein unendliches Universum geworfene Winzlinge, die an der Größe dieses Universums und an ihrer eigenen Kleinheit und Mangelhaftigkeit zugrunde gehen würden, fühlten wir uns nicht umfangen von einem Bewahrenden, Liebenden, Tröstenden, Verzeihenden, Lebendigen.

Glauben heißt: wünschen. Glauben heißt: sich sehnen.

Alles Beten ist Ausdruck von Sehnsucht. Alles Wünschen und Hoffen auch. Im Innersten allen Glaubens wohnt eine tiefe Sehnsucht, die zu uns Menschen gehört wie die Sprache, das Gewissen, der Aufrechte Gang.

Glauben heißt lieben

Das meine ich konkret etymologisch: „glauben: Mhd. gelouben, ahd. gilouben, got. galaubjan, niederl. geloven, altengl. geliefan... gehen zurück auf germ. ga-laubjan ‚für lieb halten, gutheißen’, das zu der weitverzweigten Wortgruppe von lieb gehört.“ Im Englischen ‚believe’ ist die innige Verwobenheit von Glaube und Liebe noch gut zu erkennen.

Ich sehne mich nach Angenommen-Werden, weil ich ohne das ‚Du’ mich selbst nicht fassen kann; DU heißt das Licht am Ende des Tunnels. Ich sehne mich nach Bewahrt- und Behütet-Werden, weil ohne Hand, die mich schirmt, Wut und Ängste mich verschlingen. Ich sehne mich nach Vergebung und Versöhnung, weil ich fehlbar bin und zum Bösen fähig. Ich sehne mich nach Trost, weil Trostlosigkeit lähmt und kältet.

Ich sehne mich nach Liebe, die mich nimmt, wie ich bin und mir dennoch Veränderung und Entwicklung abverlangt. Ich sehne mich nach Gerechtigkeit, weil Ungerechtigkeit die Welt entzweit. Ich sehne mich nach dem Guten, weil ich unter dem Bösen leide. Ich sehne mich nach der Wahrheit. Ich sehne mich nach Erlösung. Ich sehne mich nach Erleuchtung. Ich sehne mich nach ewigem Leben, weil ich im Großen Licht leben und im Großen Gesang wohnen möchte; weil ich vor jeder Kuppe und jeder Wegbiegung wissen möchte, wie es dahinter weitergeht. Ich sehne mich nach dem ewigen Leben, weil ich nicht aufhören will. So sei es.

Im Unterschied etwa zum Ökumenischen Glaubensbekenntnis von Seoul ist mein Glaubensbekenntnis kein politisches Manifest, sondern der Versuch, zu verstehen, welche Bedürfnisse in mir selbst Glaubensimpulse auslösen - was ich wirklich meine, wenn ich sage: „Ich glaube...“ Gerade dadurch ist es auch politisch.

Ich vertraue auf... statt ich wünsche mir...?

Von einem schriftkundigen protestantischen Pfarrer wurde mir entgegengehalten, dass die Übertragung von ‚ich glaube...’ in ‚ich wünsche’ doch ein bisschen wenig sei. Statt dessen sei, besonders auch im Hinblick auf die Etymologie der biblischen Sprachen Hebräisch und Latein, die angemessenere Bedeutung von ‚ich glaube...’: ‚ich vertraue auf...’.

Vertrauen klingt ernsthafter und weniger volatil als wünschen. Tatsächlich aber trifft sich hier die Etymologie der biblischen Sprachen mit meinem Vorschlag, Glaubensmotive zu verstehen: Vertrauen ist ein Wunsch- und Hoffnungszustand par excellence. Und wie bitter kann es enttäuscht werden. Und wie oft leugnen wir die Enttäuschung, weil wir unseren Glauben (z. B. unseren Wunsch nach Geborgenheit) nicht aufgeben wollen.

Vertrauen und Gewissheit schließen sich aus. Wo Gewissheit ist, braucht es kein Vertrauen, ja, es wäre unsinnig. Enttäuscht werden zu können, gehört per definitionem zu Vertrauen. Vertrauen braucht es nur, wo Gewissheit nicht möglich ist. Wo unser Vertrauen nicht enttäuscht werden kann, haben wir es in einen ultra-stabilen Zustand gebracht. Das heißt, was immer auch geschieht – es rechtfertigt unser Vertrauen. Das ist zutiefst irrational, trägt aber dazu bei, uns psychisch und sozial zu stabilisieren. Dem Verstehen dient es sicher nicht. Aber vielleicht wäre es legitimiert, wenn es dem Frieden diente. Dazu bedarf es aber einer Menge weiterer Faktoren.

Im gegenwärtigen Christentum finden wir friedensstiftende Wirkungen gläubigen Vertrauens (=Wünschens) durchaus – nach Jahrhunderten auch religiös motivierten Hasses und Unfriedens. In aktuellen Islamen verschieben sich die Kräfte zur Zeit, wie mir scheint, in Richtung Dogmatismus, Fundamentalismus, Dominanzstreben und Gewalt. Sorgen und Ängste, die viele Menschen angesichts dieser Entwicklungen umtreiben, als islamfeindlich bzw. islamophob zu geißeln, ist zynisch. Es dient der eigenen Angstabwehr. Bemerkenswert: Die katholische Kirche wurde in den letzten Jahrzehnten oft heftig kritisiert, ohne dass ein Wort wie ‚katholophob’ aufgetaucht wäre. Warum ist das bezogen auf Islamkritik anders?

Tausende Enttäuschungen rationalisieren wir uns zurecht, um unser Vertrauen nicht einzubüßen, unseren Wunsch nicht fahren lassen zu müssen. Wo Glaubenszweifel bohren, begeben wir uns unter den Schutz von Jesaja 55,8 und manch anderen Trost: „Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR;“ Römer 8,28: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen...“, Römer 11,33: „O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!“ Hier haben wir es mit psychischen und sozialen Verteidigungsmechanismen zu tun, die wir in allen Religionen und Glaubensvorstellungen aber auch säkularen Ideologien finden.

Pietistischer Agnostiker

Ich verstehe mich als pietistischen Agnostiker - aufgewachsen in einem sehr strengen Pietismus mit jeden Abend eine dreiviertel Stunde Bibelandacht, zweimal in der Woche Bibelstunde und noch Gottesdienst in der evangelischen Kirche. Letztere galt bei uns allerdings schon als ziemlich weltlicher Ort. Auch in einer Pfingstgemeinde verbrachte ich einige Jahre als Kind und weiß, dass selbst ‚In-Zungen-Reden’, ‚Teufelsaustreibungen’, rituelles ‚Zeugnis ablegen’ und wilde Ekstasen mit kollektivem Rufen, Schreien, Bekennen und Jubilieren kein Fenster in eine andere Welt aufstoßen. Vielmehr handelt es sich um Prozesse autosuggestiver Erregung, die von erfahrenen Predigern eiskalt gesteuert werden können.

In diesem Glaubensmilieu betrachtete man Konzepte wie ‚Religion’, gar ‚Theologie’, mit Skepsis und Distanz. Religionen und Theologien sind für die Strenggläubigen Menschenwerk. Worauf es alleine ankommt ist, eine tiefe persönliche Beziehung zum Herrn Jesus. Mir deucht, die Frommen erkennen sehr wohl, dass Religionen und Theologien menschengemachte Narrative sind. Dem stellen sie die ‚Realität’ der Beziehung zu Jesus Christus entgegen. Dabei wird Jesus als realer gedacht (!) als jeder Baum, gegen den ich Hans-Guck-in-die-Luft laufen könnte.

Aber alle Inbrunst hilft nicht. Auch Jesus von Nazareth ist ein Narrativ – nicht mehr, nicht weniger. Mein Studium der Sozialwissenschaften, der Wissens- und Erkenntnistheorien sowie Lebenserfahrung und Denken, haben mich schließlich zum Agnostiker gemacht. Die starke protestantische Prägung aber blieb erhalten unter anderem in einem beharrlichen Streben nach Wahrhaftigkeit. Da uns, nicht nur im Glauben, sondern ebenso in den Wissenschaften, die große, definitive WAHRHEIT verborgen bleibt (auch ‚sicheres’ Wissen bleibt hypothetisch), kommt es letztlich auf Klarheit, Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit an. Darum bemühe ich mich und versuche diese Haltung in den Dialog mit meinen Mitmenschen einzubringen.

Verlust und Gewinn

Was gewinnt und was verliert der Gläubige mit solchen Übungen? Er verliert, was ihm am Glauben vielleicht besonders wichtig ist: Gewissheit. Er muss sich eingestehen, dass auch und gerade sein Glaubens-Wissen, seine Glaubens-Vorstellungen, dem unaufhebbaren Irrtumsvorbehalt unterliegen. Wobei es in Glaubensfragen nicht so sehr um ‚richtig’ oder ‚falsch’ im Sinne einer sachlichen Fragestellung gehen kann, sondern um geistiges, emotionales, soziales und ethisches Gelingen oder Misslingen.

Verlust von Gewissheiten mag dem Gläubigen zunächst schier unerträglich erscheinen. Aber, was er gewinnt, ist ungleich kostbarer: Freiheit des Denkens, Forschens, Fühlens und Empfindens.

Die alte, künstliche Gewissheit kann ihm wie ein Stein vom Herzen fallen; denn es braucht nur wenig Selbsterforschung und ernsthaftes Gespräch, um zu erkennen, dass Glaubens-Gewissheiten auf individueller und gemeinschaftlicher Selbsttäuschung beruhen. Erst ohne diese Selbsttäuschung wird ‚Glauben’ zu einem Projekt, das mit der Würde des Menschen im Zeitalter der Aufklärung vereinbar ist. Glaubens-Erleuchtung kann genau in diesem Aha-Erlebnis bestehen: „Heureka! Ja, alles könnte auch ganz anders sein!“ Wo es objektive Wahrheit für uns nicht gibt, befreit subjektive Wahrhaftigkeit. Ist der Glaube damit am Ende? Keineswegs! Hier fängt er erst an.

IN HEUREKA 34, Dezember 2016

ANHANG I

Das apostolische Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater,

den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,

seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,

gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben,

hinabgestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel;

er sitzt zur Rechten Gottes,

des allmächtigen Vaters;

von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige christliche Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten

und das ewige Leben.

Amen.

 

Anhang II

Ökumenisches Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, der die Liebe ist

und der die Erde allen Menschen geschenkt hat.

Ich glaube nicht an das Recht des Stärkeren,

an die Stärke der Waffen,

an die Macht der Unterdrückung.

Ich glaube an Jesus Christus.

Der gekommen ist, uns zu heilen,

und der uns aus allen tödlichen Abhängigkeiten befreit.

Ich glaube nicht, dass Kriege unvermeidbar sind,

dass Friede unerreichbar ist.

Ich glaube nicht, dass Leiden umsonst sein muss,

dass der Tod das Ende ist,

dass Gott die Zerstörung der Erde gewollt hat.

Ich glaube, dass Gott für die Welt eine Ordnung will,

die auf Gerechtigkeit und Liebe gründet,

und dass alle Männer und Frauen

gleichberechtigte Menschen sind.

Ich glaube an Gottes Verheißung

eines neuen Himmels und einer neuen Erde,

wo Gerechtigkeit und Frieden sich küssen.

Ich glaube an die Schönheit des Einfachen,

an die Liebe mit offenen Händen,

an den Frieden auf Erden.

Amen.

Ökumenische Weltversammlung 1990 in Seoul