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„Die Kinder haben erreicht, wonach sich ihre Eltern und Großeltern sehnten – mehr Freiheit, mehr materiellen Wohlstand, eine gerechtere Gesellschaft; aber die alten Übel sind vergessen, und die Kinder stehen nun vor neuen Problemen, die durch eben jene Lösungen hervorgerufen wurden, die man für die alten gefunden hatte. Und wenn diese ihrerseits gelöst sind, wird wiederum eine neue Situation mit neuen Erfordernissen entstanden sein – und so geht es auf eine nicht vorhersagbare Weise immer weiter.“
(Isaiah Berlin: Das Streben nach dem Ideal. In Das krumme Holz der Humanität. S. Fischer 1992. S. 30. Zitiert bei Steven Pinker: Aufklärung JETZT. S. Fischer 2018. S. 436.
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Ich gehöre zu jenen, die seit Jahrzehnten krisenhaften Klimawandel wahrnehmen und glauben, dass es gut erkennbare menschengemachte Beiträge zu diesem bedrohlichen Geschehen gibt. Schon in den siebziger Jahren habe ich in Lernfibeln, Zeitungen und Lehrerbegleitheften, die ich in Mogadischu für Alphabetisierungskampagnen in Somalia entwickelte, Lektionen untergebracht, die auf Gefahren von Überbevölkerung, großflächiger Überweidung und Übernutzung von Land-, Holz-, Wasserreserven und anderen Ressourcen hingewiesen und Struktur- und Verhaltensveränderungen vorgeschlagen haben. Bodenerosion und Bodenversiegelung gehören zu den Faktoren, die sich besonders negativ auf Wetterereignisse und aufs Klima auswirken.
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Der Schwöbel-BLOG am Samstag vom 04. Januar 2020 beginnt und schließt als Gebet. Ich wollte das Jahr mit positiven Gedanken beginnen.
Umso deutlicher will ich heute auf ein Übel eingehen, das wir so beim nächsten Jahreswechsel nicht mehr akzeptieren sollten: Das Neujahrs-Feuerwerk.
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Diese Redensart ist Ihnen wohl vertraut: „Mir geht ein Licht auf.“
Möge uns das neue Jahr aufgehen wie die Sonne. Wie der Mond. Möge es uns aufgehen wie eine Hänge-Kätzchen-Weide. Möge uns das Jahr aufgehen wie ein Licht. Wie die Augen. Besonders kostbar sind Lernprozesse, die dazu führen, Illusionen zu verlieren. Auch wenn’s weh tut.
Regen bringt Segen. Möge uns das Jahr aufgehen, wie ein langer, zärtlicher Regenschauer. Möge uns das neue Jahr und das neue Jahrzehnt aufgehen wie ein Schwarm guter Gedanken und Gefühle, in den Himmel gesät, mit leichter Hand und breitem Wurf.
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Immanuel Kant ist vielleicht der bekannteste, aber nicht der einzige Denker, der leidenschaftlich gerne beim Gehen dachte. Gehen, Schreiten, Laufen und Denken sind Bewegungen, die einander beflügeln können. Auf einem Spaziergang in Feld, Wald und Flur, auf einem Friedhof, im Park, am Fluss, am See können Verstehen und Poesie gedeihen. Der Geist bewegt den Körper. Der Körper bewegt den Geist.
Danken - Denken
Denken und Danken wachsen in den germanischen Sprachen aus der selben Sprachwurzel. Wenn ich mich bei jemandem bedanke, sage ich ihm, ich denke an Dich. Ich werde nicht vergessen, was Du mir Gutes getan hast.








