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Was für eine Karriere! Gestern noch auf der Liste bedrohter Arten, heute Wappentier der Klobalisierung: der Hamster.
Was für eine Karriere! Gestern noch Einkaufswagen, heute rollendes Mittelgebirge (Sachsen-Anhalt: Müddlgebürge). Vati drückt hinten und erfährt am eigenen Leibe, warum Nach-Schub heißt, was er jetzt zum Kofferraum wuchtet. Vorne führt Mutti wie eh und je. Wenn’s zappenduster wird, sagt sie gerne, sie „fahre auf Sicht“ und lächelt abgründig dabei.
Warum fällt mir gerade jetzt die Redensart ein: etwas „vom Ende her denken“?
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Wer angesichts einer Viren-Pandemie versucht, den Helden / die Heldin zu spielen, macht sich lächerlich. Im Fall der Fälle ginge dem Virus dies „Heldentum“ am Allerwertesten vorbei – so er denn einen hätte. Er würde einfach zuschlagen.
Das Ansteckungsrisiko zu mindern, schulde ich nicht nur mir selbst, sondern mehr noch denen, mit denen ich zu tun habe. Mut zeigt, wer Konventionen unterbricht und Erwartungen enttäuscht, bevor ihm das von einer übergroßen Autorität befohlen wird. Gerade in unsicheren Zeiten gilt Kant: „Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen.“
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Husch, husch - hast Du nicht gesehen, hat das Eichhörnchen eine taube Nuss ausgebuddelt (unter vielen tauben Nüssen) und bringt sie zum Plappern: „Und auch wenn wir das eine Prozent der Reichen erschossen haben, ist es immer noch so, dass wir heizen wollen, wir wollen uns fortbewegen.“ Ihre Worte rufen Gelächter und Beifall hervor, es entsteht eine kurze Unruhe samt Murmeln. Die Dame bleibt hart: „Na ja, ist so! Wir müssen mal von dieser Meta-Ebene runterkommen.“ (Wortbeitrag auf der Strategie-Tagung der Partei DIE LINKE am letzten Wochenende in Kassel. WELT-online, Stand 03.03.2020)
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Kann die reine Leere als Tsunami über die Menschen kommen? Wer den schreienden "Ober-Messdiener am Hohen Dom zu Mainz", Andreas Schmitt, bei "Mainz bleibt Mainz" gehört und gesehen hat, dazu die Ovationen der Meenzer Schickeria, weiß: es ist möglich. Wieder einmal beschämt der Mensch die Physik, befreit den Tsunami von allen stofflichen Gebundenheiten und lässt ihn als reine geistige Leere durch‘s Universum toben.
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Ja zur Trauer um die Ermordeten von Hanau und Halle.
Ja zum Mitgefühl für die Verletzten und die Angehörigen der Opfer.
Ein Nein jenen Schamlosen, die diese monströsen Verbrechen routiniert instrumentalisieren, um Schuld zuzuweisen.









