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Ingeborg Schwöbel
Mit meinen beiden Schwestern, Ingeborg und Annebärbel, bin ich in einem strengen Pietismus aufgewachsen: Abendandacht, Bibelstunde, Predigt, Gebet, Sünde, Schuldgefühle. Der Glaube an Jesus Christus war grundlegend. Von ihm aus ordnete sich das ganze Leben. Das bedeutete für uns Kinder uneingeschränkte Selbstverantwortung und das Erlebnis, an etwas Besonderem, Außeralltäglichen teilzuhaben.
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Ich war am letzten Samstag nicht auf der „Anti-Corona-Demonstration“ in Berlin. Damit geht es mir wie allen, die physisch nicht dabei waren, aber, ob sie wollen oder nicht, dazu Stellung nehmen müssen, und sei es nur in Gedanken. Selbst die, die teilnahmen, waren zu jedem bestimmten Zeitpunkt nur an einem bestimmten Platz und damit nicht an tausend anderen möglichen Plätzen.
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Seit Jahrzehnten fließen erhebliche Summen aus dem Norden (Westen) in den globalen Süden unter der Überschrift „Hilfe zur Selbsthilfe“. Von Deutschland geht Entwicklungs-Hilfe nicht nur vom Bund aus. Auch Bundesländer pflegen eigene Entwicklungsbeziehungen. Darüber hinaus gibt es eine unüberschaubare Fülle kommunaler, kirchlicher und zivilgesellschaftlicher Entwicklungsprojekte in Afrika, Asien und Latein-Amerika.
Prinz Dr. Asfa-Wossen Asserate sagt in einem FOCUS-online-Interview (18.08.2020):
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Zum Thema „Warum bist Du böse auf mich? Ich habe Dir doch gar nicht geholfen!“ in meinem BLOG vom 15. August 2020 hat mich ein Leser an Diogenes von Sinope erinnert.
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Vor Jahrzehnten schon ist mir dieses Sprich-Wort, Stich-Wort, Denk-Wort über den Weg gelaufen. Ich konnte nicht herausfinden, aus welcher Zeit und welcher Region der Welt es stammt. Das tut seiner erhellenden Wirkung aber keinen Abbruch.









