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Vor wenigen Tagen hat der ADAC seine Staubilanz auf deutschen Autobahnen für das letzte Jahr veröffentlicht. Wichtige Zahlen: Verkehrsteilnehmer standen 2019 insgesamt 521 000 Stunden auf deutschen Autobahnen. Rund 708 500 Staus hatten eine Gesamtlänge von 1,4 Millionen Kilometern. Das ist mehr als die dreifache Strecke Erde – Mond. Wohlgemerkt, in diesen schönen Zahlen sind die innerstädtischen Staus und die auf Bundes- und Landstraßen nicht enthalten.
Der Stausi-Rüssler
Nach Jahrhunderten Verwirrung, in denen wir die Probleme von Nähe und Distanz im Zusammenleben der Völker nicht lösen konnten, haben wir längst die endgültige Form globaler Gemeinschaft entdeckt und zur Perfektion gebracht: den Stau.
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Sierra Leone (8 Mill. Einwohner, knapp 72 000 Km2 Fläche) liegt in Westafrika am Zentralatlantik, im Norden und Osten umfangen von Guinea, im Süden grenzend an Liberia.
Die Süddeutsche Zeitung berichtet am 04. Februar vom Urteil eines Gerichtes der Westafrikanischen Staatengemeinschaft Ecowas (Economic Community of West African States), das den Ausschluss schwangerer Schülerinnen vom regulären Unterricht in Sierra Leone als diskriminierend und damit für unzulässig erklärte. (Anna Reuß: „Sierra Leone - Hände weg. Das westafrikanische Land nimmt den Kampf gegen sexuelle Gewalt auf.“
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Nach der Lektüre meines Der Schwöbel-BLOG am Samstag vom 04. Januar, anfang immerdar, hat mich ein lieber Freund auf das schöne Adverb bzw. Adjektiv „gemach“ hingewiesen, als einer besonderen Weise, etwas ohne Hektik zu tun oder geschehen zu lassen. Das Handlungsmuster „gemach“ umfängt Bedeutungen wie „besonnen“, „ruhig“, „entspannt“, „überlegt“, vielleicht auch „cool“. Dabei wächst „gemach“ aus dem Wortfeld „machen“, ist also keineswegs inaktiv. Wir können es als Gegenpol zu hektisch, panisch, aktionistisch verstehen: In der Ruhe liegt die Kraft - besonders wenn‘s pressiert.
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„Die Kinder haben erreicht, wonach sich ihre Eltern und Großeltern sehnten – mehr Freiheit, mehr materiellen Wohlstand, eine gerechtere Gesellschaft; aber die alten Übel sind vergessen, und die Kinder stehen nun vor neuen Problemen, die durch eben jene Lösungen hervorgerufen wurden, die man für die alten gefunden hatte. Und wenn diese ihrerseits gelöst sind, wird wiederum eine neue Situation mit neuen Erfordernissen entstanden sein – und so geht es auf eine nicht vorhersagbare Weise immer weiter.“
(Isaiah Berlin: Das Streben nach dem Ideal. In Das krumme Holz der Humanität. S. Fischer 1992. S. 30. Zitiert bei Steven Pinker: Aufklärung JETZT. S. Fischer 2018. S. 436.
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Ich gehöre zu jenen, die seit Jahrzehnten krisenhaften Klimawandel wahrnehmen und glauben, dass es gut erkennbare menschengemachte Beiträge zu diesem bedrohlichen Geschehen gibt. Schon in den siebziger Jahren habe ich in Lernfibeln, Zeitungen und Lehrerbegleitheften, die ich in Mogadischu für Alphabetisierungskampagnen in Somalia entwickelte, Lektionen untergebracht, die auf Gefahren von Überbevölkerung, großflächiger Überweidung und Übernutzung von Land-, Holz-, Wasserreserven und anderen Ressourcen hingewiesen und Struktur- und Verhaltensveränderungen vorgeschlagen haben. Bodenerosion und Bodenversiegelung gehören zu den Faktoren, die sich besonders negativ auf Wetterereignisse und aufs Klima auswirken.









