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„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen...“ Dieser Satz ist ein schönes Beispiel für meine These in Der Schwöbel-BLOG am Samstag vom 28. März 2020, nämlich, dass wir nur unvollständig wissen – immer.
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Corona stößt uns mit der Nase auf eine Tatsache, die den Menschen und die Menschin begleitet seit Adam und Eva: all unser Wahrnehmen, Denken, Verstehen, Analysieren, Handeln und Entscheiden beruht auf unvollständigen Informationen. Immer.
Menschliches Verstehen-Wollen, Verstehen-Müssen aber strebt nach ganzheitlicher Sicht.
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Was für eine Karriere! Gestern noch auf der Liste bedrohter Arten, heute Wappentier der Klobalisierung: der Hamster.
Was für eine Karriere! Gestern noch Einkaufswagen, heute rollendes Mittelgebirge (Sachsen-Anhalt: Müddlgebürge). Vati drückt hinten und erfährt am eigenen Leibe, warum Nach-Schub heißt, was er jetzt zum Kofferraum wuchtet. Vorne führt Mutti wie eh und je. Wenn’s zappenduster wird, sagt sie gerne, sie „fahre auf Sicht“ und lächelt abgründig dabei.
Warum fällt mir gerade jetzt die Redensart ein: etwas „vom Ende her denken“?
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Wer angesichts einer Viren-Pandemie versucht, den Helden / die Heldin zu spielen, macht sich lächerlich. Im Fall der Fälle ginge dem Virus dies „Heldentum“ am Allerwertesten vorbei – so er denn einen hätte. Er würde einfach zuschlagen.
Das Ansteckungsrisiko zu mindern, schulde ich nicht nur mir selbst, sondern mehr noch denen, mit denen ich zu tun habe. Mut zeigt, wer Konventionen unterbricht und Erwartungen enttäuscht, bevor ihm das von einer übergroßen Autorität befohlen wird. Gerade in unsicheren Zeiten gilt Kant: „Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen.“
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Husch, husch - hast Du nicht gesehen, hat das Eichhörnchen eine taube Nuss ausgebuddelt (unter vielen tauben Nüssen) und bringt sie zum Plappern: „Und auch wenn wir das eine Prozent der Reichen erschossen haben, ist es immer noch so, dass wir heizen wollen, wir wollen uns fortbewegen.“ Ihre Worte rufen Gelächter und Beifall hervor, es entsteht eine kurze Unruhe samt Murmeln. Die Dame bleibt hart: „Na ja, ist so! Wir müssen mal von dieser Meta-Ebene runterkommen.“ (Wortbeitrag auf der Strategie-Tagung der Partei DIE LINKE am letzten Wochenende in Kassel. WELT-online, Stand 03.03.2020)








