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Geschichtsbild 4
Foto: Hans-Peter Schwöbel
Erbsünde Dummheit
Der evangelische Theologe Ernst Käsemann bezeichnet die Dummheit als die Erbsünde (1). Wir können sie durch emanzipatorische Persönlichkeits- und Kulturentwicklung bändigen, das heißt die Wahrscheinlichkeit und Wucht ihres Auftretens verringern. Hierin besteht zivilisatorischer Fortschritt von Kulturen und Wachsen von Persönlichkeit. Aber immer nur auf Zeit. Selbst höchste Bildung bietet keine Garantie. Wäre es anders, hätten die Menschen längst ins Paradies der kritischen und gleichermaßen glücklichen Vernunft gefunden.
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Geschichtsbild 3
Foto: Hans-Peter Schwöbel
Emanzipation zur Reduktion von Gewalt
Die Emanzipation von Mann und Frau und damit Befriedung zwischen den Geschlechtern hat in den letzten 75 Jahren mehr erreicht als in tausend Jahren zuvor. Auch andere schmerzliche Ungerechtigkeiten konnten in emanzipatorischen Prozessen überwunden oder gedämpft werden. Zumindest in Deutschland und Europa: Lernen.
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Geschichtsbild 2
Foto: Hans-Peter Schwöbel
Nach einigem Sträuben waren wir Deutsche nach 1945 bereit, als Preis für die Verbrechen und Umnachtungen der Nazi-Zeit auf Gebiete zu verzichten, die viel mehr zu uns gehört haben, als die Ukraine je zu Russland. Die friedensstiftende Wirkung dieser Verzichte kann man kaum überschätzen.
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Geschichtsbild 1
Foto: Hans-Peter Schwöbel
In diesen disruptiven Zeiten höre ich immer wieder die Klage, die Menschheit sei unfähig, aus der Geschichte zu lernen. Dazu sage ich: Die Menschheit kann aus der Geschichte nichts lernen, weil sie kein verantwortungsfähiges, lernendes Subjekt ist, sondern eine Abstraktion.
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Foto: Hans-Peter Schwöbel
"Sagt Mutter, ´s ist Uwe!"
Nils Randers
Ernst Otto
Krachen und Heulen und berstende Nacht,
Dunkel und Flammen in rasender Jagd -
ein Schrei durch die Brandung!









