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Admiral auf Wärmeinsel
Foto: Hans-Peter Schwöbel
Entspannter stellen sich die Klimafragen nach dem Paradigmenwechsel, wie ich ihn in den letzten 7 Blogs entwickelt habe, weil wir uns endlich vom Gefuchtel nach dem nicht existierenden Klimaschalter befreien können. Weil wir von nun an Prozesse und Systeme unvoreingenommen wissenschaftlich untersuchen und diskutieren können. Weil Klimapolitik in den großen Horizont politischer, gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Aufgaben aufgenommen werden kann, dem wir uns mit einer demokratisch legitimierten Politik der kleinen Schritte, mit aufgeklärter Vernunft und gegenseitiger Achtung widmen können.
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Gemälde: Waltraud Gossel
Foto: Hans-Peter Schwöbel
Klimawirkungen überall und immerdar
Ich wiederhole: Nichts von dem, was wir tun oder unterlassen ist klimaneutral. Wenn wir diesen Paradigmenwechsel akzeptieren, müssen wir untersuchen, welcher Art die Wirkungen auf das Klima sind und wie intensiv sie sind. Sobald wir das manipulative Konzept „klimaneutral“ hinter uns lassen, stellen sich die Fragen des Klimawandels sehr viel schärfer und sehr viel entspannter gleichermaßen.
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Foto: Hans-Peter Schwöbel
Den großen Schalter umlegen?
Wirr wuchert die Illusion, es gäbe den großen Schalter, mit dem man den Klimawandel abschalten kann. Und ausgerechnet sie hätten ihn in der Hand – stellvertretend für die ganze Welt. Die festgeklebte Hand ist ein wahnhaftes Symbol dieser Selbstüberschätzung. Während Klima-Kleber antikapitalistische Parolen ins All rufen, nutzen die Spieler in nationalen und mehr noch globalen Machtzentralen sie als Puppets on a String für ihre Macht-Rochaden.
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Gemälde: Waltraud Gossel
Foto: Hans-Peter Schwöbel
Weltweiter Massentourismus, der Bergen, Wäldern, Städten, Dörfern, Flüssen und Ozeanen zusetzt und das Klima belastet. Vermeidbare Mono-Kulturen. Chronische Übergriffe gegen Natur- und Wildreservate. Milliarden motorisierter Transportbewegungen, oft weit jenseits der Befriedigung vernünftig begründbarer Bedürfnisse. Missbrauch von Orbit, Atmosphäre, Böden, Flüssen und Meeren als Müllhalden. Zerstörung von Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Menschen. Vernichtung großer Waldflächen durch fahrlässige und mehr noch gezielte, kriminelle, auch politisch motivierte Brandstiftung. Vieles mehr.
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Gemälde: Waltraud Gossel. Foto: Hans-Peter Schwöbel
Urbanisierung und Renaturierung
1950 lebten 30% der Weltbevölkerung in Städten, 2023 sind es fast 60%. Die weltweite Land- und Länderflucht kann nur durch weltweite Urbanisierung mittelfristig verlangsamt und langfristig vielleicht überwunden werden. Dabei gilt es, die Qualität von Urbanität tiefgründig zu verbessern.









