07 Mär

Der Teufel ist ein Eichhörnchen oder Strategietagung der Brandstifter

Geschrieben von Prof. Dr. Hans-Peter Schwöbel

Husch, husch - hast Du nicht gesehen, hat das Eichhörnchen eine taube Nuss ausgebuddelt (unter vielen tauben Nüssen) und bringt sie zum Plappern: „Und auch wenn wir das eine Prozent der Reichen erschossen haben, ist es immer noch so, dass wir heizen wollen, wir wollen uns fortbewegen.“ Ihre Worte rufen Gelächter und Beifall hervor, es entsteht eine kurze Unruhe samt Murmeln. Die Dame bleibt hart: „Na ja, ist so! Wir müssen mal von dieser Meta-Ebene runterkommen.“ (Wortbeitrag auf der Strategie-Tagung der Partei DIE LINKE am letzten Wochenende in Kassel. WELT-online, Stand 03.03.2020)



Sandra L. heißt die Plappernuss. Sie hat Lust, sich lustig zu machen über eine jener Gruppen, die von „links“ („...Wir sind mehr!“) ungestraft angegriffen, gehasst und entmenscht werden können: „Die Reichen.“ Der tauben Nuss, Sandra L., verdanken wir Einblicke in Gespräche, wie sie in der SED-Nachfolgepartei DIE LINKE stattfinden, wenn kein Mikrofon in der Nähe ist. Vielleicht hat sie das Lachen über ihren „Witz“ beim Bier am Abend zuvor angeregt, es auch mal vor der Kamera zu probieren. Kann ja nicht viel passieren - wir sind doch die Guten...

Und niemand merkt, dass zwischen dem abstoßenden Gewäsch dieser Leute und zum Beispiel den bösartigen Aggressionen in Fußball-Stadien gegen Dietmar Hopp Linien der (un-)geistigen Brandstiftung verlaufen? Was haben diese Beleidiger und Droher Herrn Hopp anderes vorzuwerfen, als dass er reich ist (und extrem großzügig!)? Das reicht, ihn im wahrsten Sinne des Wortes zur Zielscheibe zu machen. Und niemand merkt, dass zwischen den rasant zunehmenden menschenverachtenden, hetzerischen Drohungen und Angriffen von „links“ gegen aufrechte Demokraten in Deutschland ein Zusammenhang besteht?

Der Parteichef der LINKEN, Bernd Riexinger, ganz routinierter Cowboy, senkt nach dem Schwadronat der lustigen Sandra, langsam seine Rechte, nein, nicht zum Colt (noch nicht), sondern zum Mikrofon, zieht es vor seinen Mund und antwortet ihr: „Ich wollt‘ noch sagen, wir erschießen sie nicht, wir setzen sie schon für nützliche Arbeit ein.“ Auch dafür Beifall und Lacher aus dem Publikum.

Hernach klagt Riexinger, der Satz der lustigen Genossin sei aus dem Zusammenhang gerissen worden. Aus welchem Zusammenhang? Er selbst und seine Partei bilden den Zusammenhang, um den es geht. Workuta – schon vergessen?

Bernd Riexinger. Fast tut er mir leid. Wenn es um Geistiges geht, ist Schmalhans Küchenmeister bei ihm. Und man sieht es ihm an. Er ist einer jener Menschen, die der Herr straft, indem er ihre intellektuellen Fähigkeiten eins-zu-eins auf ihrem Gesicht abbildet. Riexingers Intelligenz-Quotienten (IQ) muss man nicht mühsam per Test ermitteln. Man muss nur sein Gesicht scannen. Spitting Image at its best.

Mir wird übel bei dem Gedanken, dass solche Leute in Deutschland Macht ausüben. Noch schlimmer: die Unterstützung, die sie aus den Führungsetagen der etablierten Parteien und Medien erfahren. Aus purem Opportunismus und Populismus.

Diesem Ungeist müssen wir mit den Waffen des Geistes entgegentreten. Und des Mutes. Jeden Tag.

Der Schwöbel-BLOG am Samstag 07.03.2020